Bei Los Angeles Blitz tötet Frau und Hunde beim Gassigehen

In einem Vorort von Los Angeles endete ein Spaziergang tödlich. Eine Frau ist von einem Blitz getroffen worden. Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.
Gewitter über Los Angeles (Symbolbild)

Gewitter über Los Angeles (Symbolbild)

Foto: Jill Connelly / ZUMA Wire / IMAGO

Bei einem Gewitter in der Nähe der kalifornischen Metropole Los Angeles sind eine Frau und ihre beiden Hunde vom Blitz getroffen und tödlich verletzt worden. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, ereignete sich das Unglück bereits am Mittwochmorgen (Ortszeit) im Vorort Pico Rivera im Los Angeles County.

Laut NBC  führte die 52-Jährige die Hunde am Morgen nahe einem Fluss aus. Zeugen gab es dem Sender zufolge nicht, Sanitäter hätten jedoch festgestellt, dass die tödlichen Verletzungen auf den Blitz zurückgingen.

Wie das zuständige Sheriff-Büro den Medienberichten nach mitteilte, war zum Zeitpunkt des Vorfalls ein Tiefdruckgebiet über die Region hinweggezogen. »Plötzlich fing es an zu donnern und zu blitzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, ist eins zu einer Million – und es ist passiert«, wurde der zuständige Polizeibeamte von der »Los Angeles Times « zitiert.

Der Wetterdienst hatte für die Region vor einer Unwetterfront mit Gewitter und Hagel sowie möglichen Bränden durch Blitze gewarnt. In Pico Rivera wurden daraufhin mehrere Veranstaltungen im Freien abgesagt, und in Long Beach, das im selben Bezirk liegt, mehrere Strände vorsorglich gesperrt. Wie die »LA Times« unter Berufung auf einen Meteorologen berichtete, wurden binnen kürzester Zeit Hunderte Blitze in dem Bezirk registriert.

Der Zeitung zufolge war es der erste Tod durch einen Blitzeinschlag in den USA in diesem Jahr. In den vergangenen zwei Jahrzehnten starben dem Bericht zufolge jährlich zwischen elf und 40 Menschen auf diese Weise – bei einer Bevölkerung von mehr als 320 Millionen.

fek/dpa