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Thüringen Georg II. - Ein Thüringer macht Theater

Reformer, Visionär und Impulsgeber für Europas Theaterwelt. Georg II., Herzog von Sachsen-Meiningen, verhalf dem Meininger Theater im 19. Jahrhundert zu Weltruhm. Mit seiner unerschöpflichen Kreativität und den „Meininger Prinzipien“ ist er in die Theatergeschichte eingegangen – und prägt das moderne Regietheater bis heute.
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Seinen Ruf als Theaterstadt hat das thüringische Meiningen vor allem Georg II. zu verdanken. Der als Theaterherzog bekanntgewordene Thüringer Adelige wurde 1826 geboren. Das Talent für darstellende Kunst war ihm in die Wiege gelegt worden: im zarten Alter von 9 Jahren stand Georg II. als Macbeth auf der Bühne.

Später wurde er Regisseur, Dramaturg, Theaterleiter, Bühnen- und Kostümbildner in einer Person. Die Zusammenführung der künstlerischen Disziplinen war stilbildend und im 19. Jahrhundert revolutionär. Der Herzog machte seine Geburtsstadt Meiningen damit zu einem der wichtigsten kulturellen Orte Deutschlands. Unser heutiges Theaterverständnis ist eng mit der Geschichte des Meininger Theaters verwoben.

Die Entwürfe für Kostüme und Bühnenbilder zeichnete Georg II. selbst. Seine akkurat angefertigten Handzeichnungen kann man heute im Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse" bewundern. Hier befindet sich auch ein historisches Bühnenbild von 1884. Jedes Jahr reisen Kulturtouristinnen und -Touristen aus aller Welt zu den Ursprüngen des Regietheaters nach Meiningen.

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