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Entscheidung des Bundesfinanzhofs Trauerredner können schwarze Kleidung nicht von der Steuer absetzen

Der schwarze Blazer einer Trauerrednerin ist keine Arbeitskleidung. Er kann nicht steuerlich geltend gemacht werden, entschieden die Richter am Bundesfinanzhof.
Dunkle Kleidung von Bestatterinnen und Bestattern ist keine Arbeitskluft

Dunkle Kleidung von Bestatterinnen und Bestattern ist keine Arbeitskluft

Foto: Kameleon007 / iStockphoto / Getty Images

Ist schwarze Kleidung für Trauerredner und Bestatterinnen Dienstkleidung? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Richterinnen und Richter am Bundesfinanzhof – und kamen zu einem klaren Urteil. Selbst wenn das Tragen schwarzer Kleidung von den Trauernden erwartet werde, handle es sich doch um bürgerliche Kleidung, so die Richter in ihrem Urteil. Deren Kosten könnten selbst dann nicht von der Steuer abgesetzt werden, wenn sie nur bei der Berufsausübung getragen wird, hieß es weiter.

Entscheidung gilt für die gesamte Bestattungsbranche

Geklagt hatten selbstständige Trauerredner. Sie hatten die Ausgaben für schwarze Anzüge, Blusen und Pullover als Betriebsausgaben geltend machen wollen. Laut Finanzhof ist die Entscheidung auf die gesamte Bestattungsbranche übertragbar.

flg/dpa